Neuer Service "ILLIGEN smart" in Kürze für Sie verfügbar

ILLIGEN smart erfüllt die Anforderung der neuen Heizkostenverordnung über die monatlichen Verbrauchsdaten der Mieter und entspricht den Anforderungen des Datenschutzes. Über unsere Web-App können Sie Ihre Mieter bequem und einfach verwalten. Die Verbrauchsdaten werden per E-Mail einmal pro Monat automatisiert an Ihre Mieter verschickt.
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Heizkostennovelle 2021 - die wichtigsten Änderungen

Die Novelle der Heizkostenverordnung wurde im August 2021 vom Bundeskabinett beschlossen. Der Bundesrat hat der Regierungsverordnung nun am 5. November 2021 zugestimmt. Mit der Änderungsverordnung werden die Vorgaben der EU-Energieeffizienzrichtlinie in deutsches Recht umgesetzt. Im Kern der Neuregelung stehen die Fernablesbarkeit der Messgeräte sowie mehr Informationen für die Mieter.
Bedingung ist allerdings, dass die Auswirkungen der Neuregelungen nach drei Jahren evaluiert werden. Durch die Novelle sollen für die Mieter keine zusätzlichen Kosten entstehen. Stimmt das Bundeskabinett dieser Forderung zu, wird die Verordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft.

Im Wesentlichen sind diese Änderungen an der Heizkostenverordnung vorgesehen:

  • Bis zum 31. Dezember 2026 müssen Vermieter dafür sorgen, dass alle Messgeräte fernablesbar sind – Ausnahmen sind nur in begründeten Einzelfällen möglich. Fernablesbar bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Ausstattung zur Verbrauchserfassung ohne Zugang zu den einzelnen Nutzungseinheiten abgelesen werden kann.

  • Ab 1. Januar 2022 müssen Vermieter den Mietern mindestens einmal im Monat Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen zukommen lassen. Dies kann postalisch, elektronisch per E-Mail oder über eine (Web-)App erfolgen. Voraussetzung dafür ist eine bestehende Ausstattung mit fernablesbaren Messgeräten.

  • Bei Verstoß gegen die Fernablesbarkeit oder dem Ausbleiben der Mitteilung der Verbrauchsinformationen kann der Mieter, den auf ihn entfallenden Kostenanteil um drei Prozent kürzen.

  • Fernablesbare Messgeräte, die ein Jahr nach Inkrafttreten der geänderten Heizkostenverordnung oder später installiert werden, müssen sowohl interoperabel sein als auch sicher an ein Smart-Meter-Gateway nach dem Messstellenbetriebsgesetz angebunden werden können.

  • Diesbezüglich gilt für bereits installierte, fernablesbare Messgeräte eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2031.

Alle Informationen sowie die komplette Heizkostennovelle 2021 finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi): Hier klicken!

Stand: 12.11.2021

EU-Energieeffizienz-Richtlinie (EED)

Seit dem 24. Dezember 2018 ist die neue EU-Energieeffizienz-Richtlinie bereits in Kraft und hat weitreichende Konsequenzen für die gesamte Branche. Diese ist unter Beachtung von Kosteneffizienz sowie technischer Machbarkeit bis zum 25. Oktober 2020 umzusetzen.

Ziel

Das Ziel der neuen EED besteht darin, dass durch die regelmäßige Einsicht der Verbraucher in die eigenen Verbrauchsinformationen diese ihren Verbrauch anpassen und reduzieren können. Langfristig soll so ein flächendeckender Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.

Im Umkehrschluss bedeutet dies natürlich auch deutlich bessere Transparenz für den Endverbraucher. Dieser kann regelmäßig und monatsgenau den eigenen Verbrauch einsehen und auf diesen reagieren.

Neuerungen

Die neue EU-Energieeffizienz-Richtlinie macht die Fernablesung von Messgeräten wie Wasserzählern, Wärmezählern und Heizkostenverteilern zum Standard.

Endverbraucher haben kontinuierlich Einsicht in die eigenen Verbrauchsinformationen und können somit Anpassungen an das Verbrauchsverhalten schneller und genauer umsetzen.

Die wichtigsten Punkte im Zeitverlauf

Quelle: europa.eu

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